Figo de l'avocat de la tour 16.01.2010 PDF Drucken

Nachdem mein erster Picard Seymour mit nur 18 Monaten an der Babesiose

starb, ist bei uns der Wunsch nach einem Nachfolger entstanden und durch

Zufall, nein -  es gibt keine Zufälle :) kam ich zu meiner Züchterin Sonia

Ebnother, deren Hündin gerade gedeckt wurde, vom Rüden Shello, der

meiner Freundin Uschi Swiderski gehörte.

Die Freude war unvorstellbar groß als am 16.01.2010 6 gesunde Welpen das

Licht der Welt erblickten.

Mitte Februar achte ich mich auf den langen Weg nach Grury im Burgund.

Nach fast 12 stündiger Zugfahrt war ich müde, aber glücklich und aufgeregt

in der Wurfkiste angekommen.

Sonia sagte mir, ich könne auswählen, es wäre noch keiner fix reserviert, ich

war begeistert.

Ich wollte mich erst mal reinsetzen und die Welpen beobachten, schliesslich

waren sie noch alle beim Trinken an der "Mutterbrust" und da wollte ich sie

nicht stören.

Ich blieb nicht lange unentdeckt und ein Kleiner riss sich von der Zitze los,

um mich zu inspizieren....

Fiepend wollte er immer wieder auf mein Bein klettern, als ich ihn hochhob,

gab er sich erst zufrieden, als er in meiner Armbeuge lag.

Zufrieden gab er noch ein paar Welpentöne von sich, ehe er in meinem Arm

einschlief.

Für mich stand fest, dieser Knirps hatte sich mich ausgesucht.

Die Tränen liefen mir an den Wangen herunter, ich war einfach glücklich und

traurig zugleich!!!

Auch in den darauffolgenden Tagen suchte der Kleine immer meinen

Kontakt, schweren Herzens musste ich dann Abschied von ihm nehmen und

warten bis die restlichen Wochen verstrichen, bis ich ihn dann endlich

abholen konnte.

 

Zu Hause unterstützen mich meine Männer bei der Namenwahl und es kam,

da dieser Wurf (2010) ein "F" Wurf war, nur Figo in Frage, nach dem

Fußballstar "Luis Figo".

 

Figo war so anders, als mein Seymourli und doch finde ich immer wieder

kleine Gemeinsamkeiten, die eben so picardspezifisch sind.

Figo zeichnet sich aus durch seine absolute Anhänglichkeit, sein sensibles

und einfühlsames Wesen.

 

Auf Ausstellungen wurde er sehr bewundert, er zeigte sich immer in sich

ruhend und jeder, der Bekanntschaft mit ihm machte und streichelte war

begeistert von seinem Charakter.

Leider musste ich ihn aufgrund einer öfters aufgetretenen Prostatis 2014

kastrieren lassen - Gesundheit geht vor!

Er liebt es,mit Faye und mir ausdauernde Spaziergänge und Bergtouren zu

unternehmen, fetzt seine Runden und flippt aus, wenn ich

mich auf ein "fang-mich-doch-Spiel" einlasse :)

Figo ist für mich ein ganz besonderer Hund - mein Seelenhund, er kann mit

den Augen sprechen, wir fühlen lange bevor wir es erkennen...

ich wünsche uns noch sehr viele geunde und glückliche Jahre!